Regensdorfer Musikwoche 2014 „ReWaAd“

Begegnung – Zeitmaschine – Töggelimusik – Telephone - Ewigi Liebi ….
 
Das waren die ersten Begegnungen zu Beginn des Jahres, die wir mit der Regensdorfer Musikwoche hatten. Sie machten uns neugierig. Zeitmaschine und Ewigi Liebi – ja, irgendwie passt das zusammen. Und tatsächlich taucht dieses Motiv im ganzen Musical immer wieder auf: Bei der Schülergruppe die Liebe zwischen Jason und seiner Kisha, und beim Stammtisch Rita und Schaaggi: „Ui, Schaaggi, was machsch du i miim Schlafzimmer?“, fragt Rita am Ende des Musicals.

Und Schaaggi antwortet darauf: „Aber das isch doch mis Schlafzimmer! Also guet, in Zuekunft euses Schlafzimmer!“
In den ersten Proben im Januar kämpften wir uns durch die Ouvertüre und die Begegnung, zwei Stücke, welche die musikalische Leiterin Jana Thürlemann eigens für dieses Musical komponiert hatte. „Ewigi Liebi“ war für uns ja nicht neu. Wir waren gespannt, wie sich dies alles in das Musical integrieren lassen würde.
In den ersten Gesamtproben wurde es dann schon etwas klarer. Noch tönte es zum Teil unsicher, und die Einsätze, wann wir spielen sollten, waren noch überhaupt nicht klar.
Bald konnten wir ins „Aufführungs-Domizil“ ziehen: auf die für uns konstruierte Empore in der Reithalle Gut Katzensee. Es war eine Herausforderung, uns dort oben einzurichten, waren die Platzverhältnisse doch eher eng. Dafür hatten wir einen tollen Überblick über die gesamte Bühne, welche hufeisenförmig um den Zuschauerraum herum führte.
Und dann kam die erste Durchlaufprobe, wo wir das Musical erstmals von Anfang bis Schluss miterlebten. Es war absolut faszinierend, wie alle Akteurinnen und Akteure miteinbezogen waren: Die Schülergruppe, der Bauernchor, die Stammtisch-Leute, dazu die musikalischen Gruppierungen Alphorn-Gruppe, Steelband Frangipani, der Musikverein Regensdorf und wir, das Accordissimo. Die  Regisseurin Fabienne Schwarb und die musikalische Leiterin Jana Thürlemann  hatten ein geniales Stück, ein Musical, geschrieben. Nun ging es darum, all diese Gruppierungen zur Aufführungsreife zu bringen. Mit jeder Probe lief es besser. Eine Herausforderung war wohl, als in einer der letzten Gesamtproben von der Schülergruppe nur drei Girls anwesend waren.
Die Premiere rückte näher und näher – und damit stieg auch unsere Nervosität, aber auch die Vorfreude!
Bei jeder der neun Aufführungen herrschte eine Superstimmung! Spätestens beim Fest auf der Bühne gerieten auch wir in Partylaune, und so tanzten wir jeweils fleissig mit beim „Teaser“. In dieser ganzen Zeit sind wir Mitwirkenden zu einer grossen Familie zusammengewachsen, vereinsübergreifend, generationenübergreifend.
Es war für uns alle ein mega tolles Erlebnis, bei dieser Produktion mitwirken zu können, und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!
 
Bettina Pfenning