Winterwochenende des HCR und HOK

Am Samstag, 1. Februar 2014, um 6.15 Uhr, trafen sich 10 frühaufstehende Ski- und Snowboardfahrer inkl. Fussgänger in Lufingen bei Familie Bär, um sich danach sofort in zwei Autos (umweltbewusstes Fahren!) zu verteilen. Skier, Boards auf den Träger schnallen, restliches Gepäck im Kofferraum verstauen und los ging's um 6.30 Uhr nach Valata in Obersaxen.

Die Fahrt war sehr angenehm dank Pascals Fahrstil.
 
In Valata angekommen, vergrösserte sich die Gruppe. Bis alle 28 Teilnehmer anwesend waren, machten wir schon die erste Bekanntschaft mit dem Kellner, der meinte: "Niemand wusste, dass so viele kommen!?!?“ Auch die vorbestellten "Gipfeli" waren nicht da. Aber wir liessen uns die gute Laune nicht verderben und genossen trotzdem unsere heissen Ovos und Kaffees, obwohl wir etwas anderes bestellt hatten!
 
So, nun ging es auf die Pisten. Bei düsterem Wetter und ruppigen Pisten (Laaxer Aussagen!) flitzten wir den Berg hinunter. Das einzige Problem, das wir hatten, war der „sensationelle“ Schnee, der uns irgendwie am schnellen Fahren hinderte. So viele Bremsbewegungen konnten wir gar nicht selber machen! Speziell Pascal hatte mit seinem Board sehr viel Mühe, vorwärts zu kommen.
 
Noch vor dem Mittagessen trafen wir Familie Baumann auf der Skipiste. Als wir nun gemeinsam Richtung Mittelstation fuhren, raste Paul neben mir vorbei und übersah leider eine Geländeerhöhung. In diesem Augenblick verlor er die Kontrolle über seine Skier und stürzte. Ski anziehen, Brille und Helm richten, den Schnee entfernen. "Super, es ist nichts passiert", sagte er lachend. Beim Restaurant die Ernüchterung! Paul musste mit dem Rettungsschlitten und Krankenwagen nach Ilanz ins Spital gefahren werden. Dort wurde seine Fleischwunde mit ca. 25 Stichen genäht. Dazu bekam er eine Schiene ans Bein verpasst und an den verstauchten Daumen gleich eine zweite. Damit die restlichen Baumanns sicher ins Tal kamen, begleiteten Erika Kcz und ich Dominik auf den Skiern nach unten, während Moni und Oliver die Sesselbahn bevorzugten. Wir waren alle froh, Paul später wieder im Restaurant treffen zu können, auch wenn die Baumanns verständlicherweise noch am gleichen Tag heimwärts fuhren.
 
Den Abschluss an diesem Skitag machten wir in "Meinis Beizli", wo denn sonst! Dort trafen nach und nach auch alle andern Pistenrowdies vom HOK und HCR zu einem (?) feinen Kaffee "mit oder ohni" ein.
 
Das Nachtessen im Restaurant mit Suppe, Salat, Pouletstroganoff und Teigwaren war sehr gut. Nur der Kellner ("Dinner for One" = Übername seiner Arbeitskolleginnen) liess absolut zu wünschen übrig! Nach dem Dessert und einem Absacker ging ich dann zu Bett.

Der Sonntag begann mit Schneeflocken und nebliger Sicht. Nach dem Morgenessen begaben sich trotzdem fast alle Ski- und Snowboardfahrer auf die Pisten. Nachdem ich nervend meinen Autoschlüssel gefunden hatte, hängte ich mich an die Fussgänger. Zuerst fuhren wir mit dem Postauto nach Meierhof, wo wir die Schlittel-Familie Eberhard-Ziegler trafen.

 

Die nachfolgende Wanderung führte von Meierhof Richtung Valata im Nebel über die ca. 30 cm dicke Neuschneedecke. Irgendwie verfolgte uns der "Dinner for One"-Service überall hin. Das Servicepersonal im Restaurant in Obersaxen räumte uns einfach das Geschirr ab, obwohl wir alle noch heftig am Diskutieren waren.
 
Bevor wir alle den Heimweg nach Zürich unter die Räder nahmen, machten wir einen Halt in Ilanz im Rest. Porclas, wo wir uns das letzte Mal kulinarisch verwöhnen liessen. Das Essen war super und der Service klappte fast tadellos. Nur aus 3dl Mineral wurden 2dl, auch konnten wir lernen, dass 5dl Eistee das Gleiche sei wie 3dl Shorley.
 
Der Organisator Hampe Meili konnte ja aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen, denn er weilte in Wald in der Reha. Auf diesem Weg nochmals gute Besserung. Wir hoffen, dass er das nächste Mal wieder voll dabei sein kann. Anita Meili führte uns tadellos durch das Weekend, besten Dank.
 
 
Roger Bär