Klirrend kaltes Winterwochenende des HOK und HCR

für Skifahrer und Schneewanderer

Schon am frühen Morgen des 4. Februar 2012 trifft sich eine muntere Schar HOKler und HCRler mit Anhang im Rest. Talstation in Valata in Mundaun-Obersaxen. Nach der Begrüssung und einem heissen Kaffee machen sich alle Teilnehmer, ob Skifahrer oder Schneewanderer, eingepackt wie Mumien auf in die Kälte (-10°!!!!) oder brrrrrrrrr noch kälter.

 

Wir Skifahrer, mit dem Sessellift auf dem Piz Mundaun angekommen, waren schon fast erfroren, also schon wieder Zeit für eine Aufwärmrunde mit etwas Heissem im Bergrestaurant. Da die Schneeverhältnisse super sind, packen wir uns wieder ein und bewegen uns so elegant wie möglich die tiefverschneiten Hänge hinunter bis zum nächsten warmen Getränk, das bald wieder nötig wird.

Am Mittag treffen wir uns in der Mittelstation, im Rest. Cuolm Sura, zum gemeinsamen Essen. Es braucht schon viel Überwindung, zurück in die Kälte zu gehen, aber die super Pistenverhältnisse locken uns wieder auf die Ski. Rechtzeitig zum Apéro sind alle wieder in der Talstation zurück, um bis zum Nachtessen zu plaudern oder so….

Nach dem feinen Essen machte sich die Müdigkeit bemerkbar, und dies bei fast allen Teilnehmern, ob Jung oder "Älter". Immer wieder suchen müde Wintersportler die horizontale Lage in der oberen Etage. Aber einige halten durch bis zum bitteren Ende um ca. Mitternacht, wie es sich gehört!

Am Sonntag, in aller Früh, sitzen wir schon wieder am „Zmorgentisch“, denn es ist wieder super schönes Wetter, aber immer noch sehr kalt und das ändert sich auch nicht mehr. Man gewöhnt sich ja an vieles, auch ans Anziehen vieler Schichten.

Zum Mittagessen wollen wir uns wieder in der Mittelstation treffen, da klingelt plötzlich Rogers Handy. Pascal ist am anderen Ende und teilt uns mit, er sei auf seinem Snowboard verunfallt, es sei das Knie! Pascal und Stefan müssen aus diesen Grund mit dem Postauto von Vella via Ilanz nach Valata zurückfahren, wo sie auch sicher ankommen, aber mit Boarden ist es für den „Bruchpiloten“ für den restlichen Sonntag fertig.

Am Abend sind noch fast alle in der Pizzeria Porclas in Ilanz versammelt, um das schöne Weekend mit einem feinen Essen ausklingen zu lassen.

Es war wieder ein gelungener Anlass und wir freuen uns schon heute auf das nächste Winterwochenende mit dem HCR mit hoffentlich mehr Teilnehmern vom HOK! Es ist wirklich immer gemütlich, auch für nicht Skifahrer!


Für die Skifahrer: Anita Meili, Handharmonika-Orchester Kloten (HOK)

 

Ja, das ist so, auch wir Spaziergänger oder besser "Schneewanderer" hatten ein super Wochenende! Auch wir haben uns zwischendurch aufgewärmt, obwohl wir zu
Fuss etwas länger unterwegs waren und mehr Zeit brauchten, um von einer Beiz zur andern zu gelangen. Bis zur Mittelstation benützten wir den Sessellift, wo sich im Restaurant Cuolm Sura die Einen bereits mit Weisswein aufwärmten!

Das funktioniert – haben wir am Sonntag dann gleich wiederholt!

Zum Mittagessen marschierten wir nach Meierhof, und da das auserwählte Restaurant schon überfüllt war, wurde extra für uns in der Bar aufgetischt! So waren wir unter uns und hatten es sehr lustig und gemütlich. Zurück fuhren wir dann mit dem Postauto – gratis! Laut Chauffeur sei der Automat defekt! Die nächsten Zusteiger konnten oder mussten dann aber wieder bezahlen. Der Fahrer machte auf der Rückfahrt für uns sogar einen Extrahalt, damit wir bei dieser Kälte nicht mehr einen so langen Fussweg zur Talstation Valata hatten.

Hier trafen wir dann beim Apéro unsere Skifahrer wieder.

Am Sonntag fuhren wir erneut zuerst mit dem Sessellift zur Mittelstation. Dann wählten wir aber eine andere Wanderroute. Wir besuchten in Surcuolm ein uns bereits bekanntes Beizli, wo wir Gerstensuppe bestellten. Die Suppe war etwas sehr wässrig. Vermutlich haben die nicht mit so vielen Gerstensuppen-Gästen gerechnet,
aber wir wussten ja, dass ein gutes Nachtessen in Ilanz geplant war.

Also, auch wir Fussgänger hatten uns nicht zu beklagen, und auch wir freuen uns, wenn die Gruppe das nächste Mal, wenn der HCR mit der Organisation an der Reihe ist, grösser wird!


Für die Schneewanderer: Ursula Keller, HOK und HCR