Der HCR und das HOK auf Reisen

Der Harmonika-Club Regensdorf und Umgebung (HCR) und das Handharmonika-Orchester
Kloten (HOK) inklusive Anhang fanden sich am Samstag, 25. August, um 8.20 Uhr, mit
vollgepacktem Rucksack und gutem Schuhwerk im Schulhaus „Ruggi 3“ ein.

Mit einem „gemieteten“ Kleinbus und einem hervorragenden Fahrer, welcher zufälligerweise
auch Dirigent beider Orchester ist, Roger Bär, ging es auf die zweitägige Clubreise mit dem
ersten Ziel, die Glasi Hergiswil.

Verfolgt wurden wir vom HOK-Präsidenten Hanspeter Meili,
der die Reise mit dem Töff unter die Räder nahm, da er am Sonntag früher heimkehren
musste. Nach einer einstündigen amüsanten Fahrt trafen wir in Hergiswil ein. Ausgestattet
mit Schuhüberzügen und weissen Handschuhen war das Glas-Labyrinth der absolute Hit,
sofern man nicht allzu „doll“ gegen eine Glaswand lief, was gar nicht so einfach war. Aber
auch die sehr liebevoll und ideenreich gestalteten Besucherrundgänge mit vielen
Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für jedermann waren sehr fesselnd. Im „Self-Service-
Beizli“ genossen wir anschliessend -trotz Schlechtwettervorhersage -wunderschönes
sonniges Wetter mit einer tollen Aussicht auf den Vierwaldstättersee.

Um 11 Uhr ging es weiter Richtung Obsee, wo wir 50 Minuten später eintrafen. Wir packten
unser „Hab und Gut“ auf die Schultern und marschierten an der malerischen Westküste des
Lungernsees entlang, bis wir nach ca. 25 Minuten an der vorgesehenen Grillstelle eintrafen.
Dort entfachten wir mit ein paar kurzen Handgriffen – Holz war genügend vorhanden – das
Feuer. Die Wartezeit auf das Grillgut war aus hungriger Sicht trotzdem lang! Bei
gemütlichem Beisammensein und schönstem Sonnenschein genossen wir unser
Mittagessen. Viele lustige Momente später und mit gut gefüllten Bäuchen machten wir uns
auf den Rückweg zum Bus bzw. Töff.

Nach verstautem Gepäck ging es auf zur letzten Etappe, ins Cevi-Zentrum in Hasliberg-
Hohfluh, das idyllisch mitten in der „Wildnis“ lag. Nach zahlreichen, engen
Strassenpassagen, die unser Chauffeur mit Bravour meisterte, durften wir noch einen
Wasserfall direkt neben unserer Unterkunft bestaunen. Als die Zimmer bezogen waren,
hatten die einen die Umgebung ausgekundschaftet, während die andern bei einem kühlen
Drink noch die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen. Um 18Uhr, als das Wetter
umschlug, war es auch schon Zeit, sich dem Nachtessen zu widmen. Nach dem Salatbuffet
folgten feine Schweinssteaks mit „Pommes“ und Bohnen als Hauptgang und Glace als
Dessert. Frisch gestärkt, genossen wir einen lustigen gemeinsamen Abend bis in die frühen
Morgenstunden.

Tags darauf, nach einem reichhaltigen Frühstück, machten wir uns um 9.30Uhr auf zur
nächsten Sehenswürdigkeit. Nach einer 45-minütigen Fahrt durch die teilweise
atemberaubende Landschaft kamen wir am Fusse der Rosenlaui-Schlucht an. Den Auftakt
zur am 6. Juni 1903 eröffneten Gletscherschlucht machte ein wuchtiger, grosser Wasserfall.
Anschliessend führte der Weg durch einen kleinen Felstunnel in die Schlucht hinein, welche
von unten nach oben besichtigt werden konnte. Von hier aus bestaunten wir ein einmaliges
Felspanorama. Der Weg führte uns durch mehrere kleine Tunnels, welche in den Fels
gesprengt waren. Versehen mit vielen Informationen und grandiosen Bildern, spielte es auch
absolut keine Rolle, dass sich das Wetter zu diesem Zeitpunkt nicht von der besten Seite
zeigte. Ganz zu schweigen von der feuchten Brise, welche durch die zahlreichen Wasserfälle
verursacht wurde. Ach, da kam man aus dem Schwärmen kaum heraus. Oben
angekommen, führte uns der Weg durch eine idyllische Route wieder nach unten. Wir hatten
Glück, denn das Wetter verschonte uns während dieser Zeit mit Regen. Nach so viel
Faszination und einigen Treppenstufen genehmigten wir uns im Hotel Rosenlaui eine kleine
Erfrischung und wärmten uns auf.

Anschliessend verabschiedeten wir uns vom Töff-Fahrer Hanspeter Meili, welcher den Rest
der Heimreise -die schöne Passstrasse – sicher genoss. Wieder gestärkt, fuhren auch wir
auf den Sustenpass, wo wir eigentlich picknicken wollten. Aber „brrrrrrr“, es war eiskalt und
der Wind, der hier oben blies, war wirklich unangenehm. Aus diesem Grund entschlossen wir
uns kurzerhand für die Weiterfahrt und machten uns auf die Suche nach einem geeigneteren
Picknickplatz „im Tal“. Diesen fanden wir etwas später gleich unterhalb von Wassen. Bei
toller Aussicht und erneut sonnigem Wetter machten wir uns über unsere letzten
Rucksackreserven her.
Frisch ausgeruht, nahmen wir auch das letzte Teilstück Richtung Regensdorf in Angriff. Bei
einer letzten Kaffepause mit einer schönen Aussicht auf den Lauerzersee liessen wir dieses
schöne Wochenende ausklingen. Wieder in Regensdorf angekommen, dankten die
Heimgekehrten dem Organisationsteam Bettina, Roman und Chauffeur Roger herzlich für
die gemütliche, die Freundschaft fördernde Reise. Bis zum nächsten Mal!
einer letzten Kaffepause mit einer schönen Aussicht auf den Lauerzersee liessen wir dieses
schöne Wochenende ausklingen. Wieder in Regensdorf angekommen, dankten die
Heimgekehrten dem Organisationsteam Bettina, Roman und Chauffeur Roger herzlich für
die gemütliche, die Freundschaft fördernde Reise.

Bis zum nächsten Mal!

Roman Schmid, HCR / Accordissimo