Empfang des HCR und HOK auf dem Zentrumsplatz in Regensdorf

Am Sonntag, 14. Juni, kehrte der Harmonika-Club Regensdorf und Umgebung (HCR) vom 15. Eidgenössischen Harmonika- und Akkordeon-Musikfest in Herisau zurück. Begleitet wurde er vom Handharmonika-Orchester Kloten (HOK), das - losgelöst vom HCR, als eigenständige Formation - ebenfalls am Wettspiel teilgenommen hatte. Eines jedoch ist den beiden Orchestern HCR und HOK gemeinsam: ihre musikalische Leitung in der Person von Roger Bär.

So wurden denn auch beide Orchester um 19.30 Uhr auf dem Zentrumsplatz von einer Vertretung des Gemeinderates, vom Vereinskartell und von zahlreichen Vereinsdelegationen mit und ohne Fahnen traditionsgemäss empfangen.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer damals erst drei Monate alten Steelband, weshalb sie noch gar keinen Namen hatte. Die Band spielte sich sofort in die Herzen und die Beine aller Anwesenden. Es war erstaunlich mitzuerleben, in welch kurzer Zeit die Formation ihre Vorträge konzertreif einstudiert hatte. Kompliment!

Der Präsident des Vereinskartells, Urs Bysäth, hiess den HCR und das HOK herzlich willkommen. Es war ihm ein grosses Anliegen, dem HCR zusammen mit seinen Vorstandskolleginnen und Kollegen sowie den Vereinsdelegationen und der Behördenvertretung einen herzlichen Empfang zu bereiten, ist es doch sonst immer Gemeindepräsidentin Erika Kuczynski, die ja Präsidentin des HCR ist, welche den heimkehrenden Vereinen die behördliche Wertschätzung überbringt.

Edith Weber, Vizepräsidentin des Gemeinderates, begleitet von Gemeinderätin und Kantonsrätin Brigitta Leiser, gratulierte dem HCR zum Entscheid, am Eidgenössischen teilzunehmen. Sie hatte sich im Internet über dieses grosse Fest informiert und war von der Professionalität der Organisatoren überwältigt. In ihren wertschätzenden Ausführungen lobte sie auch den offensichtlichen, freundschaftlichen Zusammenhalt zwischen dem HCR und HOK, der wohl über die gemeinsame musikalische Leitung hinausgeht. Während sie der Präsidentin des HCR zwei Fotos aus dem Internet überreichte, die den HCR in Aktion beim Wertungsspiel vom Samstag zeigten, gab sie ihrer Überzeugung Ausdruck, dass der HCR sicher auch musikalisch sehr gut ausgesehen habe.

Erika Kuczynski, sichtlich gerührt über die an den HCR und das HOK gerichteten Worte, dankte im Namen beider Orchester Edith Weber, Urs Bysäth, dem Vereinskartell, allen Delegationen und der Steelband herzlich für den stimmungsvollen Empfang und versprach, beim nächsten heimkehrenden Verein mit einer HCR-Delegation selbstverständlich auch wieder präsent zu sein. Sie berichtete über das für beide Orchester unvergessliche Wochenende in Herisau, das unter idealen Wetterbedingungen und mustergültiger Organisation bis ins kleinste Detail durchgeführt werden konnte. Für Publikum und Teilnehmer ein Highlight war der Umzug am Sonntagnachmittag. Gingen HCR und HOK am Samstag für die Wertungsspiele „getrennte Wege“, war der Auftritt am Umzug ein gemeinsamer: Als „Räuber und Poli“ auf und rund um den Gefängniswagen, gezogen von einem altehrwürdigen Bührer-Traktor, gesteuert vom HOK-Präsidenten Hanspeter Meili, machten die beiden Orchester die Umzugsroute intervallmässig unsicher durch ausbrechende „Gefangene“, aber auch wieder sicher, da die „Polis“ schnell zur Stelle waren. Ein Spektakel, das die Zuschauer sehr amüsierte.
Der HCR hatte seine Wertungsspiele am Samstagnachmittag in der Sparte Unterhaltungsmusik, Oberstufe. Als Pflichtstück intonierte er „Music“ von John Miles, als Wahlstück das Medley „Harry Belafonte in Concert“. Für beide Vorträge verlieh ihm die Jury das zweithöchste Prädikat „sehr gut“.
Das HOK spielte ebenfalls in der Sparte Unterhaltungsmusik, Mittelstufe, und wurde für das Pflichtstück „A Swinging Safari“ und das Wahlstück „Franky-Boy forever“ ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet.

Zum Schluss des feierlichen Empfangs in Regensdorf entboten die Fahnendelegationen zu den Klängen der Steelband den traditionellen Fahnengruss. Anschliessend lud der Vorstand des Vereinskartells zu dem von ihm organisierten gemütlichen Apéro für alle Anwesenden ein.

Erika Kuczynski