Ski-Weekend 2008 mit Bombenstimmung in Oberiberg

Es ist schon bald Tradition, dass der HCR und das befreundete Handharmonika-Orchester Kloten (HOK) im Januar ein gemeinsames Winterwochenende verbringen. Dieses Jahr war das HOK Organisator, genauer gesagt Erich Büchi, der uns in seine zweite Heimat Oberiberg einlud.
Am Samstag trafen wir uns um 9 Uhr direkt vor Ort, im Hotel Sonne, um nach Kaffee und Gipfeli per Auto bei schönstem Wetter an die Talstation der Laucherenbahn zu gelangen.

Der Weg vom Parkplatz zur Sesselbahn war äusserst glatt und einige machten Bekanntschaft mit dem harten Boden!
Die Skifahrer erkundeten in verschiedenen Gruppen – Sepp und ich taten uns mit der Präsidentenfamilie des HOK und den Kindern der Familie Bär zusammen - die Pisten von Oberiberg bis Hoch-Ybrig und zurück, während sich die Fussgänger nach einer kleineren oder grösseren Winterwanderung im Bergrestaurant Laucheren zum gemeinsamen Mittagessen trafen, wo sich später auch verschiedene Skifahrer einfanden.

Dort war Rambazamba mit Musik Trumpf, so dass einige Skifahrer schlichtweg „vergassen“, nochmals über die Pisten zu flitzen. Die Musik wurde aber im Laufe des Nachmittags so laut, dass nach erneutem Eintreffen der unentwegten Skifahrer alle Richtung Tal brausten. Noch vor der Zielankunft machten wir in einer Hütte am Pistenrand einen „Huuskafihalt“ und genossen von dort den schönen Ausblick auf Oberiberg.

Zurück im Hotel Sonne erwartete uns nicht nur ein leckeres Abendessen, sondern auch ein Trio mit bekannten Gesichtern: Erich konnte den ehemaligen Dirigenten des HOK, Bruno Brandenberger, Peter Hegetschweiler und Armin Spaltenstein „verpflichten“, unseren geselligen Abend mit Musik noch gemütlicher zu machen. Zu den Klängen des beliebten Trios wurde getanzt, gelacht und gesungen bis tief in die Nacht hinein.

Am Sonntagmorgen waren die aktiven Skifahrer, also diejenigen, die nicht so spät ins Bett gingen, um 9 Uhr beim Frühstück. Als die Langschläfer kamen, gingen die ganz Sportlichen wieder auf die Piste, obwohl das Wetter nicht mehr ganz so schön und die Sicht zwischendurch etwas diffus war. Wir versuchten dann zu einem späteren Zeitpunkt, auch die Nachzügler auf der Piste oder an der Bahn zu treffen, was aber trotz Handykontakt kein leichtes Unterfangen war: Rechts ist eben dort, wo der Daumen links ist. Aber nach geduldigem Warten hatten wir alle beieinander, inklusive Beat, den Snowboard-Debütanten!

Ob auf dem Spirstock, wieder im Bergrestaurant Laucheren oder in einer andern Berghütte: Skifahrer, Snöber und Spaziergänger fanden bezüglich Speis und Trank auch am zweiten Tag alles, was das Herz begehrte.

Am Nachmittag zeigten die „Bärenkinder“ und ihr Vater Roger grosse Ausdauer, so dass wir uns erst als die Sicht wirklich schlecht wurde wieder in der Laucheren zu den Andern gesellten. Gemeinsam fuhren wir talwärts, denn um 17 Uhr trafen wir auf dem Parkplatz in Oberiberg auch die Fussgänger wieder. Das abschliessende Abendessen nahmen wir in einer Pizzeria in Unteriberg ein, bevor wir individuell die Heimfahrt unter die Räder nahmen.
Lieber Erich, herzlichen Dank für die Organisation des tollen Winterwochenendes.

2009 sind wir HCRler dran! Wir freuen uns jetzt schon wieder auf den gemeinsamen Event.

Erika Kuczynski